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Gemeindeseiten Bawinkel

Friedhof Clusorth-Bramhar

 

Ab 1955 wurde ein Friedhofsplan für Clusorth – Bramhar diskutiert.

Die zurzeit in Bawinkel herrschende Friedhofsraumnot war für die Gemeinde Clusorth – Bramhar ein Anlass, sich mit der Planung eines eigenen Friedhofes auf dem hinter der Kapelle gelegenen Kirchengrund zu befassen. Die Fläche war also vorhanden. Hierzu wurde ein Friedhofsausschuss gewählt. Einer am 17. Sept. 1955 durchgeführten Untersuchung des Bodens in Gegenwart des Medizinalrates Dr. Fiala vom Gesundheitsamt in Lingen, ergab, dass die Vorbedingungen für die Anlage eines Friedhofes, wie Bodenbeschaffenheit, Grundwasserstand und Ausschließung von Seuchengefahr, gegeben sind. Zu diesem Zwecke wurden die Bodenverhältnisse, insbesondere der Grundwasserstand, in 3 Probelöchern für die Dauer von 14 Tagen überprüft.

Der Antrag auf Genehmigung zur Anlage eines Friedhofes ist am 23.01.1056 an den Regierungspräsidenten eingereicht worden. Die Besonderheit dieses Friedhofes besteht darin, dass nicht die Katholische Kirchengemeinde St. Alexander Träger des Friedhofes ist sondern mit einer Ausnahmegenehmigung der Kirchenbauverein Clusorth – Bramhar e.V.

 

Anlage eines Friedhofes.

Nach langer Vorbereitung wurde Mitte April 1957 mit der Anlegung des Friedhofes 100 Meter hinter der Kapelle begonnen. Um eine widerstandsfähige und schützende Hecke zu erhalten, wurden kleine Lärchenpflanzen gesetzt.

Die Einweihung des neuen Friedhofes nahm der Pastor von Bawinkel, Pfarrer Jähnen am 03.Juli 1957 vor. In Prozession zog die Gemeinde zum Friedhof. Nach der Weihe wurde in der Kapelle eine hl. Messe für die Verstorben gefeiert.

 

Friedhofskreuz.

Die Familie vor dem Brocke schenkte das Kreuz für den neuen Gemeindefriedhof.

Das Friedhofskreuz.

Umbettungen.

Vom Bawinkeler Friedhof wurden am 10. Juli 1957 drei Verstorbene, Kessens, Strodt und Mers auf den neuen Friedhof umgebettet.

Von diesem Zeitpunkt an konnten alle Verstorbenen aus Clusorth – Bramhar auch hier bestattet werden.

 

Mit dem Bau einer Leichenhalle befasste man sich dann 1972.

Im zeitigen Frühjahr konnte mit dem ersten Spatenstich mit den Bauarbeiten angefangen werden.

 

Der erste Spatenstich

 

Durch den eifrigen Einsatz der Gemeindemitglieder, die selbstlos mitgeholfen haben, schritt der Bau zügig voran. Durch Eigenleistung seitens der Gemeinde, konnten die Unkosten stark gesenkt werden.

 

Bauarbeiten.

 

Am 14. September 1972 war es so weit. Pastor Sierp, der von dem Bau der Leichenhalle sehr beeindruckt war, nahm die Einsegnung vor. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung sprach er der Gemeinde seinen Dank für den Einsatz und für die vollendete Arbeit aus. Sehr gut fügen sich die Fenster, die von dem Künstler, Werner Korsmeier (Münster) entworfen und auch hergestellt wurden, in diesen Raum ein.

 

Einsegnung durch Pfarrer Sierp.

 

Den würdigen Rahmen gibt das schlichte Kreuz. Dieses wurde von Verwandten des Verstorbenen, Heinrich Korte, der Familie Rosenmöller, zum Gedenken an Heinrich Korte gestiftet.

 

 

Damit die Pflanzen auf den Gräbern aber auch die neu angelegten Grünanlagen nicht Vertrockneten wird 1988 eine Wasserleitung zum Friedhof gelegt.

Auch beim, durch den Schützenverein neu errichteten Ehrenmahl, welches mit sehr schönen Blumen und Grünbeeten umgeben ist, war eine Bewässerung nötig. Daher war dies eine sinnvolle Investition.

In Zusammenarbeit mit dem Schützenverein und Vorstand des Kapellenvereins wird beschlossen, einen Bohrbrunnen anzulegen mit der entsprechenden Wasserleitung zum Friedhof. Die Pumpe wird im Geräteraum der Friedhofskapelle untergebracht.

Den größten Anteil der Kosten übernahm der Schützenverein. Die Leitung zum Friedhof wird unter großer Beteiligung der Gemeindemitglieder in Gemeinschaftsarbeit verlegt.

 

Im Jahr 1989 wird der Weg am Friedhof an die Stadt Lingen veräußert und wird dadurch Zum öffentlichen Weg als Verbindung von Kapellenweg und Siedlung Tannenkamp ausgewiesen. Im gleichen Jahr wird durch die Anlegung eines neuen Friedhofteils der Friedhof vergrößert. Südlich des Friedhofes wird ein Streifen als Parkplatz mit behindertengerechter Zuwegung zum Friedhof angelegt. Die Erweiterung des Friedhofes erfolgt in Richtung Leichenhalle und wird erforderlich weil  nur noch drei Familiengrabstätten zur Verfügung stehen.

Neben und vor der Friedhofskapelle wurden 2003 Neuanpflanzungen in Eigenleistung vorgenommen. Der Zugang zur Müllgrube wird mit Schotter befestigt.

In der Generalversammlung am 19.03.2015 wird die geänderte Friedhofsordnung mit der Lage des Feldes für Urnenbestattungen vorgestellt. Der geänderten Friedhofsordnung und dem Nutzungsvertrag wird einstimmig zugestimmt. Auf Bitte von Pfr. Mühlhäuser soll dieser Vertrag in OS zur Durchsicht vorgelegt werden. Daraufhin erfolgt die Genehmigung aus OS und des Landkreises Emsland.

Ebenfalls im Jahre 2015  wird ab April die Friedhofskapelle außen und innen komplett renoviert. Das Dach und die komplette Elektroanlage werden erneuert und die Beleuchtung auf LED – Technik umgestellt. Der Innenraum wird durch die Fa. Achelwilm neu gestrichen. Eine Deckenverkleidung wird als Akustikdecke eingebaut. Die gesamten Bauarbeiten erfolgen in Eigenleistung. Es wurden ca. 860 Std. Eigenleistung erbracht. (Siehe Bildergalerie unten.)

Am 05. Juli wird das Kapellengemeindefest gefeiert. Bei dieser Gelegenheit wird der Gemeinde die umgebaute und erneuerte Friedhofskapelle vorgestellt. Die Besucher zeigten sich sehr beeindruckt.

Somit ist ständig irgendetwas zu erledigen. Für die Sauber- und Instandhaltung hat sich eine freiwillige Helfergruppe gebildet, die alle zwei Wochen die Anlagen um die Kapelle und den Friedhof in Ordnung hält. Dafür unser herzlicher Dank.

 

Träger des Friedhofes und damit verantwortlich ist der Kirchenbauverein Clusorth – Bramhar e.V.

                                                       

Grundsätzlich können alle Verstorbenen aus Clusorth – Bramhar auf dem Friedhof des Kirchenbauvereins bestattet werden. Nähere Einzelheiten dazu sind bei den zuständigen Vorstandsmitgliedern zu erfragen. 

 

Dem Vorstand gehören z.Zt. an:

NAME:

FUNKTION:

Frau Andrea Krone

1. Vorsitzende

Herr Herbert Lager

2. Vorsitzender

Herr Hermann Wübbels

Schriftführer

 Herr Josef Rolfes

Kassenwart

Herr Franz Hüer

Beisitzer

Herr Stefan Tholen

Beisitzer

Herr Bernhard Vehring

Beisitzer

 

 

Für Friedhofsangelegenheiten ist Herr Bernhard Vehring Tel. 05963-1492 zuständig, für die Abrechnung Herr Josef Rolfes, Tel. 05963-582. 

Bei anstehenden Bestattungen ist immer zunächst der zuständige Pfarrer der St. Alexandergemeinde anzusprechen.

Zurzeit ist dies Herr Pfarrer Mühlhäuser: Tel. 05904-348 (in Lengerich).

 

Wir alle hoffen, dass diese Konstellation mit der Marienkapelle, der Friedhofskapelle und dem Friedhof noch lange so erhalten und genutzt werden können. Mögen sich immer Hauptamtliche und besonders Ehrenamtliche finden, die die bisher geleistete Arbeit fortsetzen.  

 

Für den Kirchenbauverein Clusorth – Bramhar e.V.

                         Friedhofskommission:

                         Bernhard Vehring und Josef Rolfes

 

Hier der Link zur Anfahrt: Über Googlemaps

 

Renovierung Friedhofskapelle Clusorth-Bramhar


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